Unterbringung geflüchteter Menschen

Die aktuellen Flüchtlingszahlen in Niedersachsen und die Schwierigkeiten der Unterbringung in den Kommunen bereiten dem Sport große Probleme, da vermehrt wieder auf Sporthallen als Unterbringungsstätte zurückgegriffen wird.

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen nimmt die Bemühungen der Landkreise, der Städte und Gemeinden wahr, Sporthallen für den Schul- und Vereinssport nach Möglichkeit offen zu halten und nach alternativen Unterbringungen für geflüchtete Menschen zu suchen.

Die Landesregierung hat vor wenigen Tagen allerdings deutlich gemacht, dass die Kapazitäten für Wohnraum nicht ausreichen werden und auch Sporthallen wieder verstärkt genutzt werden müssen.

 

Aus diesem Grund erneuert der LSB sein Unterstützungsangebot, mit seinen Sportbünden vor Ort alternative Lösungen für Unterkünfte zu suchen.

„Das langjährige Engagement des Sports, das Ankommen geflüchteter Menschen zu erleichtern und das Miteinander vor Ort über Sport zu stärken, kann als Grundlage für lokale Lösungen dienen“, sagt Reinhard Rawe, LSB-Vorstandsvorsitzender. Die Belegung von Sporthallen müsse Ultima Ratio bleiben.

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